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Das Innere Leuchten: 

Fasten - Schweigen - Meditieren

 

 

Der Strom wird immer reißender. Die Welt scheint sich immer schneller zu drehen, und wo wir hinschauen, greift der Wahnsinn um sich. Die, die aus irgendwelchen Gründen da geboren wurden, wo sie nicht um ihr Überleben fürchten, zelebrieren die Oberfläche. Eine milliardenschwere Industrie erzeugt, wo sie nur kann, Bedürfnisse und ein Gefühl von Mangel. Wir ersticken in Materie und der Strom an Information ist so groß, dass wir ihn kaum noch verdauen können.

 

 

Wenn wir nicht innehalten und beginnen, das Ruder unseres Schiffs auf diesem immer tosenderen Gewässer selber in die Hand zu nehmen - dann werden es andere tun. Und uns erzählen, was wichtig ist. Nur, dass deren Interessen nicht unbedingt unserem Herzen dienen. Der Hedonismus erschöpft sich. Wir werden älter. Es wird immer deutlicher, dass die Erde uns braucht, dich und mich. Und doch jagen wir permanent neue Erfahrungen, wollen Ziele erreichen, doktern auf allen Ebenen an uns herum, auf dass wir uns irgendwann soweit verbessert haben, dass wir uns endlich lieben können und zur Ruhe kommen. Wir machen Therapien, Zeremonien und Rituale, ersticken in spirituellem Materialismus. In einer solchen Welt einmal wirklich innezuhalten, inneren Halt zu finden, gleicht schon fast einem Heldenakt.

 

 

„You are what’s left when all is gone“

 

 

In fast allen spirituellen Tradition hat(te) das Fasten genau aus diesem Grund eine zentrale Stellung. Alles wegzunehmen und mit dem zu sein, was übrig bleibt. Um mit uns selbst und der Essenz des Lebens intim zu werden. Heute ist Fasten erfreulicherweise in aller Munde, da seine unglaublich heilsame Wirkung v.a auf der Ebene des Körpers mittlerweile bis in die harte Wissenschaft hinein belegt ist.

 

 

Das ist wunderbar. Doch mindestens genau so wichtig ist die Wirkung, die es auf unseren Geist und unsere Seele hat. Heute mehr denn je. Wenn du - wie wir - “spirituell“ unterwegs bist, hast wohl auch du schon 1000mal gelesen und wohl auch schon 100mal gesagt, dass alles , was wir je suchten, in uns zu finden ist… um im nächsten Moment einen Streit mit deinem Liebsten anzuzetteln oder durch einen Brief vom Amt aus der Fassung zu geraten. Denn es macht einen großen Unterschied, Dinge kognitiv zu verstehen, oder sie wirklich zu erfahren, geschweige denn, sie zu verkörpern.

 

 

Fasten meint nicht nur das Loslassen von Nahrung, sondern im eigentlichen Sinne auch das aller äußerer Verpflichtung und Ablenkung. Wenn wir wegnehmen, was sonst unsere Aufmerksamkeit bindet, bleibt übrig, was schon immer da ist – etwas sehr Lebendiges, Leuchtendes, Offenes. Wenn wir für einen Moment aufhören, mit den nach Außen gerichteten Sinnen, Befriedigung aus den Dingen zu saugen, kann unsere Aufmerksamkeit nach innen sinken und sich ihrer Quelle zuwenden, der einzigen Quelle, die uns wirklich stillt.

 

 

••• Das innere Leuchten - 4 Tage Fasten in Stille auf der Breitenteicher Mühle •••

 

 

Unterstützt durch “nobles Schweigen“, einem klar strukturierten Tagesablauf, Körper- und Stilleübungen lassen wir uns tiefer auf den Ebenen unserer Selbst ankommen, deren natürliche Qualitäten Klarheit, Stille und Weite sind.

 

 

Der scheinbare Mangel des Verzichts entpuppt sich als wahre Fülle. Fasten in Kombination mit geistiger Hygiene ist ein Türöffner zu tiefen Erfahrungen, v.a. zu der vielleicht wichtigsten Erfahrung, die es überhaupt zu machen gibt: dass da etwas leuchtet inmitten dieses Fleischklöpschens. Dass es schon immer geleuchtet hat und immer leuchten wird. Und dass es nicht die Millionen Dinge unseres Alltags sind, nicht unser Erfolg, nicht die geile Party, nicht unsere Gesundheit, nicht die*der Partner*in und nicht mal unsere Kinder, die uns am Ende wirklich stillen und satt machen können, sondern nur dieses Leuchten, weil es unsere Essenz ist. Weil wir zwar auch das Fleischklöpschen, aber noch viel mehr dieses Leuchten sind. Und je tiefer wir in uns sinken, desto mehr scheint uns dieses Leuchten aus allem „da draußen“ entgegen.

 

 

Von hier aus können wir uns dann fragen, wie wir leben wollen, wofür wir in unserer Lebenszeit stehen wollen.

 

 

Vielen von uns macht das Schweigen Angst, denn sie denken, sie müssten sich dann die ganze Zeit zurückhalten und auf die Zunge beißen.

 

 

So wie vielen das Fasten Angst macht, denn sie denken, sie müssten hungern.

 

 

Und die Raupe denkt wohlmöglich, der Kokon sei das Ende der Welt.

 

 

Das ist aber eher Angst als Wirklichkeit. Der Großteil der Teilnehmenden berichtet, dass gerade die Kombination aus Fasten und Stille besonders tiefgreifend für sie ist.

 

 

Gemeinsam wollen wir den inneren Antworten auf unsere Fragen lauschen.

 

E V E N T S



Fast*ival:

Fasten - Fülle - Feiern



Das Fast*ival ist aus einer Vision heraus geboren, die uns in einer unserer letzten Fastenzeiten heimsuchte:

Das seiner Natur nach asketische Fasten mit vielen Menschen gemeinsam zu zelebrieren.


Ein besonderes Anliegen ist uns, Menschen die Angst vor dem Fasten zu nehmen und ihnen diese für ihren Körper und ihren Geist so überaus wertvolle Praxis zugänglich zu machen. Eine Gruppe an einem schönen Platz ausserhalb des Alltags ist dafür das ideale Setting, denn sie trägt uns die Hälfte des Weges.


Die Fastenzeit reinigt unsere lieben, treuen Körper, leuchtet unserer Seele den Weg durch den Alltag und bringt unseren Geist nach Hause, in dem es uns auf die Ebenen unserer selbst sinken lässt, deren natürliche Qualitäten Stille und offene Weite sind. Es macht uns weich und sensibel uns selbst und dem Leben gegenüber. Es braucht kein Beiwerk, keine Theorie, keinen Weg, keine Lehre, keinen Lehrer, kein Brimborium, no Bullshit around ... nur DU und DAS WAS IST, DAS WAS ÜBRIGBLEIBT, WENN DU ALLES WEGNIMMST.


Fasten ist ein Jungbrunnen, es eignet sich hervorragend dazu, den Körper zu reinigen. Darüber hinaus ist es dazu geeignet, alte unliebsame Gewohnheiten zu reflektieren und zu beseitigen, geistig und seelisch aufzuräumen, frei zu sein für Inspiration und Vison und Platz zu schaffen für eine NEUE AUSRICHTUNG.


Wir werden gemeinsam 7 Tage lang in einer kleinen Gruppe  auf der Spitzmühle bei Berlin fasten. Der Anreisetag ist der Obst- bzw. Entlastungstag.


Wir starten den Tag mit einem Yoga-, Stille- und Meditationsprogramm, spazieren Nachmittags um den See, abends gibts es Sharings am Feuer. Danach relaxen und detoxen wir in der Sauna.

Dazwischen gibt es Talks über Ernährung / Fasten / Entgiftung, bereiten und trinken wir Wildkräuterdrinks und bedienen uns am Fastenbüffet (Tees, frische Gemüsebrühe und diverse bewährte Substanzen, die den Entgiftungsprozess zum einen vertiefen und zum anderen sanfter gestalten).

Ausserdem stehen eine intensive transformative Breathwork Session, Massagen, Trancetanz und Kino auf dem Programm.


Wir möchten dir ein integrales Büffet anrichten, aus dem du dir picken kannst, was dir  wichtig oder nährend erscheint. Unser Wunsch ist es, dabei die wesentlichen Aspekte des Menschseins anzusprechen:



KÖRPER • ESSENZ • MIND • SCHATTEN






KÖRPER

 

* Fasten itself

 

* Yoga

 

* Massagen & Bodywork

 

* Wildkräuter

 

* Sauna , Badezuber

 

* Lustwandeln im Wald

 

* Schwimmen im See

 

ESSENZ

 

* Meditation

 

* Trance-Tanz

 

* Achtsamkeit

 

* Atmen-Trance-Reise

 

* Rituale

MIND

 

* Talks und Diskussionen

 

* wie pimpe ich auf lustvolle und  intelligente Art meine Ernährung. Wann, Was, Wie essen usw…

 

* wie sorge ich für regelmäßige Entgiftung und Regeneration meines Körpers im Alltag?

 

* Optionale Kinoabende mit inhaltsvollen Filmen

 

SCHATTEN

 

* Sharing: ehrliches Reden und Lauschen am Feuer

 

* Zwiegespräche

 

* Reflektion: Verantwortung &  Glaubenssätze

 

 

 Nächster Termin:

26. Mai - 2. Juni 2019


 Kosten:

550,-€ inklusive Übernachtung im DZ

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 Nächster Termin:

t.b.a.


 Kosten:

t.b.a.

 

"Fasten betrifft den ganzen Menschen,

jede einzelne seiner Körperzellen,

seine Seele und seinen Geist."

 

Hellmut Lützner

© FAST*IVAL 2019